Der Winter senkt sein müdes Haupt
legt es in den Schoss des Frühlingslichts
im Nebel steigen zwei Raben auf
mit ihnen geht auch des Alten Blick
So viele Winter hat er schon gezählt
die Jahre
Suchender Blick in den See
will ganz weit bis zum Grunde seh'n
kann ich mehr erkennen und versteh'n
als daß am Morgen die Sonne aufgeht
Â
Ist es nur ein Spiegel oder mehr
ich schliess' mich ein
So ist die Zeit nun gekommen
Da sich dieser Kreis schliesst
Und schreibe ich nun die Runen
Nach Walhalla will ich zieh'n
Nein, so will ich nicht
Sterben in Siechtum ohne Ruhm
Dem Schwerte Macht
Wer reitet so spät durch Nacht und Wind
Es ist der Vater mit seinem Kind
Er hat den Knaben wohl in den Arm
Er faßt ihn sicher, er hält ihn warm
Mein Sohn, was birgst du so bang dein Gesicht?
Siehs
Schlachtenlärm übertönt den lauten Donnerhall
Walkürenrosse brechen den finstren Wolkenwall
Bäche aus Blut graben sich in das weiße Land
in Midgards Weiten tobt der Weltenkampf
Aus dunklem Hi
Tose Flut - wehe Sturm
erstarre Eis - lauf Feuersglut!
Laß die Zeit in deinen Händen
die Schwester trägt den Schicksalsring
das Leben sinkt in tiefen Schlaf
der Riese hat im Kampf gesiegt
Niedriges Gewölk verbirgt den letzten
Sonnenstrahl
graue Nacht verschlingt des Tages Schein
einst starb der letzte Tag
die Zeit schließt jenen Kreis
mir bitterer Wahrheit zeigt sie uns
das Dasei
Ein Sturm brach vor langer Zeit den mächtigen
Stamm
gleich grauem Rauch umschlang er das Land
seine Schleier verhüllten die alten Wege
und sein Lied schnitt wie ein Schwert das Leben
Â
Ein Ze